Bauteile finden mit Hilfe von Augmented Reality

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In einem ING-Masterprojekt wurde an einer neuen Augmented-Reality-Anwendung für das proto_lab gearbeitet. Ziel war es, Mitarbeiter im Montageprozess durch innovative Visualisierungskonzepte noch besser zu unterstützen und zudem Bestandsänderungen bei Kleinteilen in Echtzeit im MES-System zu erfassen. Für die Suche nach benötigten Bauteilen in einem Durchlaufregal wurde eine Alternative zur pick-by-light-Anzeige über LED entwickelt. Mithilfe einer Bilderkennungssoftware kann mit der Kamera eines Smartdevices (Tablet oder Handy) das Bauteilregal „gescannt“ werden. Die Schütten mit den benötigten Kleinteilen werden nun durch die Einblendung von virtuellen Informationen in das Kamerabild „sichtbar“ gemacht. Visualisiert wird auch der Bauteilfluss im Durchlaufregal. Informationen zur Teilezählung werden in einer Beckhoff-SPS gespeichert, welche über die Industrie-IoT-Protokolle OPC-UA, OPC-UA über REST oder MQTT abgerufen werden können. Mithilfe von künstlicher Intelligenz wurde zudem ein Rückmeldesystem implementiert. Aus dem Regal entnommene Bauteile werden über eine Objekterkennungsfunktion identifiziert, die Teileanzahl im Behälter wird entsprechend angepasst.

Proto_lab-Mitarbeiter publiziert auf der IoT 2020

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Im Rahmen seiner Promotion hat proto_lab-Mitarbeiter Stefan Böhm am 8.Oktober 2020 auf der internationalen IoT-Konferenz in Malmö, Schweden ein wissenschaftliches Paper zum Thema „AI Approaches to Optimize Human-Machine Collaboration in Manufacturing Facilities with IoT-Ready Machinery“ (https://dl.acm.org/doi/abs/10.1145/3423423.3423471) präsentiert. Stefan Böhm, der im proto_lab im Bereich der Automatisierungstechnik (Robotik und FTS) forscht und arbeitet, promoviert seit Juni 2020 unter Prof. Dr.-Ing. habil. Alois Christian Knoll, dem Leiter des Lehrstuhls für Robotik, Künstliche Intelligenz und Echtzeitsysteme an der TU München. Die Dissertation mit dem Titel „Einsatzmöglichkeiten der künstlichen Intelligenz zur Verbesserung der Mensch-Maschinen-Kollaboration in I4.0-Unternehmen“ zielt darauf ab, die Komplexität moderner Produktionsanlagen und -abläufe mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu verringern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Produktdatenanalyse sowie der Planung von Fertigungsprozessen, um zunehmende kundenspezifische Anforderungen mit kürzeren Vorlaufzeiten und höherer Effizienz erfüllen zu können. Im Rahmen der Promotion werden verschiedene Ansätze der künstlichen Intelligenz für den Einsatz in einem Self-Adapting Smart System (SASS) untersucht.

Hybride Lernexkursion von KMU-Vertreter*innen zum proto_lab

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Das Projekt KMU4.0 (Interreg Bayern-Österreich 2014-2020) hat am 6.10.2020 Vertreter*innen von produzierenden klein- und mittelständischen Unternehmen zu einer kostenlosen Lernexkursion ins proto_lab eingeladen. Aufgrund der Pandemiebeschränkungen war nur eine begrenzete Anzahl an Besuchern vor Ort im Labor erlaubt. Über einen Video-Live-Stream auf dem YouTube-Kanal der Technischen Hochschule Rosenheim (https://www.youtube.com/watch?v=5Hy6Dh1kWkc) haben die Veranstaltung aber knapp 40 weitere Teilnehmer online verfolgt. Im Mittelpunkt standen die folgenden use cases: Umsetzung digitaler Zwilling in einer smart & dumb Produktion, Montagearbeitsplatz mit Beschlägeverwaltung am Beschlägeturm sowie Retrofit von I3.0 Teilnehmern als Schmerz auf dem Weg zur smarten Produktion. Lernexkursion verpasst, aber trotzdem Interesse? Laden Sie sich die Präsentation zum Nachlesen herunter!