Übergang zu proto_lab3.0

proto_lab Allgemein

proto_lab2.0 – die Stabilisierung des durchgängigen I4.0-Prozesses – „Wir verbinden die Flexibilität der Werkstattfertigung mit der Effizienz der produkt-/fluss-orientierten Fertigung“ Unseren Prototypen haben wir auf der LIGNA2019 vor genau zwei Jahren gezeigt und mit proto_lab1.0 den Einstieg in die zukunftsträchtige Digitalisierung der Fertigung hin zu einer neuen Produktionsarchitektur gefunden. proto_lab2.0 stand unter dem Zeichen der Stabilisierung des durchgängigen I4.0-Prozesses und wird nun abgeschlossen. Im Zuge unseres großen Zieles, die bestechenden Flexibilisierungs-Vorteile der Werkstattfertigung  (Stichworte: Megatrend Individualisierung, Losgröße1 zu industriellen Kosten) mit der produktorientierten Fließfertigung innerhalb einer „Programmierbaren Werkstatt/Produktionsarchitektur“ zu verbinden sind wir ein großes Stück näher gekommen. Am Übergang zu proto_lab3.0 stehend, werden wir nun durch dein Einsatz von KI Antworten zur Beherrschung der Komplexität dieses Unterfangens finden. Alle Vorbereitungen zur Integration einer eigenen Professur für „KI im Anwendungsfeld Produktion-Produkt-Mensch-Ressourcen“ im proto_lab laufen. Die Zukunft der Produktion wird die multivariaten Ziele einer qualitätsorientierten, Logistik-getriebenen, nachhaltigen, Losgröße1-fähigen Produktion zu industriellen Kosten im Einklang bringen müssen. Wir bauen die Basisarchitektur dafür und geben Ihnen einen kleinen Einblick in unseren aktuellen Stand. Sehen Sie hier die Videoaufzeichnung unserer Informationsveranstaltung vom 8.Juni: https://www.youtube.com/watch?v=bnun7s5ZEDM oder gewinnen Sie einen kompakten Überblick über die einzelnen Projektphasen von proto_lab1.0 über proto_lab2.0 bis hin zu unseren Vorhaben in proto_lab3.0:

Integration der Materialwirtschaft in durchgängige Systemlandschaft

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Im Rahmen einer Holztechnik-Master-Thesis wurde ein Konzept zur Ausgestaltung und Implementierung einer durchgängigen Systemlandschaft unter Einbeziehung der Materialwirtschaft entwickelt. Dabei wurden die im proto_lab eingesetzten Softwarelösungen in den Prozessbereichen Produktentwicklung, Ressourcenplanung, Fertigungsplanung und -steuerung sowie Produktion und Montage analysiert und zueinander in Beziehung gestellt:  IMOS als Produktkonfigurator und CAD/CAM-Tool, das u.a. auch Stücklisten und CNC-Programme erzeugt; proto_lab-App zur Auftrags- und Materialsteuerung sowie Werkerassistenz in Produktion und Montage; cMES (Controller MES) als cloud-Service zur Prozessunterstützung, z.B. mit der Funktion „Zuschnittoptimierung“ an der Plattenaufteilsäge; Als verwaltendes „Prozessdach“ mit Kommunikationsschnittstellen nach außen (z.B. zu Lieferanten und Kunden) soll künftig das ERP-Tool MS Dynamics Business Central fungieren. In der Master-Thesis wurde aufgezeigt, welche Voraussetzungen für eine systembruchfreie Vernetzung aller Prozesse/Softwaresysteme sowohl auf vertikaler als auch auf horizontaler Ebene nötig sind, damit sich Aufträge künftig autonom durch ein Unternehmen steuern können. Genauer betrachtet wurden dabei insbesondere die Prozesse in der Materialwirtschaft. In einer sich anschließenden weiteren Abschlussarbeit wird nun auf die gewonnenen Erkenntnisse aufgebaut, um ein ERP-System für das proto_lab einführen zu können.