Lehre neu gedacht im Projekt „HigHRoQ“

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Die TH Rosenheim hat von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ sowie der Toepfer-Stiftung insgesamt 3,1 Millionen Euro erhalten, um im Rahmen des Projekts HigHRoQ („Hybride, individuelle und greifbare Hochschullehre in Rosenheimer Qualität“) die Hochschullehre gemäß der Herausforderungen des 21.Jahrhunderts neu zu gestalten. Die Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen erarbeitet dabei in einem Teilprojekt u.a. geeignete didaktische Methoden, mit denen künftige Kompetenzanforderungen („21st-Century-Skills“) vermittelt werden können. Zudem soll ein hybrider Lehr- und Lernraum entstehen, der den Bedürfnissen der Studierenden bei der Wissens- und Kompetenzaneignung gerecht wird.

KI-Professur für proto_lab

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Zum Wintersemester 2021/22 beginnt Prof. Dr.-Ing. Noah Klarmann seine KI-Professur in der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen und wird zugleich Teil des proto_lab-Teams. Neben Forschungstätigkeiten im Bereich Digitalisierung und Produktion bietet er auch das FWPM „Reinforcement Learning for Technical Systems and Production“ an. Mit Hilfe von Reinforcement Learning  konnten im vergangenen Jahrzehnt im Bereich der Computerspiele (z.B. Atari Games, Go oder StarCraft2) etliche Meilensteine in der KI erreicht werden. Kann diese leistungsfähige Methodik auch für reale Anwendungen, etwa in der Produktion genutzt werden? In Noah Klarmanns Kurs lernen Studierende, das Potential von Reinforcement Learning in spezifischen Szenarien zu erkennen und geeignete Lösungsmodelle auszuwählen. Konkret werden praktische Kenntnisse in Python-Programmierung, der Implementierung von Algorithmen des Reinforcement Learning sowie der Erstellung von Simulationen vermittelt.