Alte Hobelmaschine „IoT-ready“ gemacht

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Über Tapio, eine offene Cloud-Plattform für die holzbearbeitende Industrie, können (auch ältere) Produktionsanlagen in IoT-Netzwerke eingebunden und somit fit für die Digitalisierung gemacht werden. Machinen lassen sich dann über eine App in Echtzeit überwachen, Fehlermeldungen können beispielsweise an ein Smartphone übermittelt werden und mithilfe einer intelligenten Auswertung von Maschinendaten werden sogar Handlungsempfehlungen zur Störungsbeseitigung bzw. -vermeidung ausgesprochen. Auch im proto_lab wird diese Technologie-Plattform genutzt und so wurde jüngst sogar eine alte Hobelmaschine in Tapio eingebunden.

Interdisziplinäre studentische Projektarbeit „flexibler Arbeitsplatz“ für das ZiL

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Erstmals haben Innenausbau-Studierende ihr im 3. Semester stattfindendes Projektseminar in studiengangsgemischten Teams mit Ingenieur-Master-Studenten absolviert. Entwickelt wurden Konzepte für flexible Arbeitsplätze, die agile Arbeitsmethoden im Labor des Zentrums für integrative Lehre künftig leichter ermöglichen sollen. Anforderungen hierfür waren beispielsweise eine leichte Beweglichkeit des Arbeitstisches im Raum, Höhenverstellbarkeit, Integration einer Whiteboardhalterung sowie die Möglichkeit, neben diversen Praktikumsutensilien bei Bedarf auch Monitor, Kleinrechner und Tastatur einfach und schnell direkt am Arbeitsplatz zu verstauen, um eine freie Arbeitsfläche zu erhalten. Zu berücksichtigen war hier auch ein funktionierendes Kabelmanagement inklusive Stromversorgung. Die unterschiedlichen Kenntnisse der Studierenden (Themengebiete Möbeldesign und Holzkonstruktion auf der einen Seite versus Metallkonstruktion, Elektrik und sogar App-Entwicklung auf der anderen Seite) ergänzten sich in idealer Weise. Die Projektarbeit gestaltete sich aufgrund der Corona-Pandemie als nicht immer einfach: Studierende, die sich vorher zum Teil noch nie persönlich getroffen hatten, mussten als Team zusammenfinden, gemeinsam kreative Ideen entwickeln, Aufgaben verteilen, sich austauschen und organisieren – und das alles rein virtuell. Auch die wöchentlichen Korrekturmeetings mit den Projektbetreuern Prof. Andreas Betz, Prof. Erwin Friedl (beide Fakultät HTB) und Inge Daxlberger (Fakultät WI) fanden über weite Strecken als Zoom-Meetings statt. Zudem wurde mit der Projektmanagement-Software basecamp gearbeitet. Erst gegen Ende des Semesters waren Präsenzmeetings möglich und so konnten schließlich sogar noch erste Prototypen in den Hochschullaboren gebaut werden. Ein toller Abschluss dieses besonderen Projekts! 

Beschlägeverwaltung jetzt über proto_lab-App möglich

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Das neue Beschlägeregal ist nun vollständig digitalisiert und kann über die proto_lab-App verwaltet werden. Dazu wurden die Daten sämtlicher Beschläge als Stammdaten in die App importiert. Die Beschläge können somit Behältern zugeordnet werden, die ihrerseits auf feste Plätze im Regal oder flexible Plätze im Mobillager der Montage gebucht werden. Die Behälter sind mit QR-Codes versehen – werden diese gescannt, so erhält man Informationen über die darin liegenden Beschläge. Umgekehrt wird der Lagerort eines gesuchten und in der App ausgewählten Artikels durch aufleuchtende LEDs im Regalboden sofort angezeigt.

proto_lab entwickelt eigenen Kantenbandlagerwagen zur Umsetzung eines Kantenband-Management-Systems

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Einhergehend mit der Beschaffung der neuen Kantenanleimmaschine soll im proto_lab nun auch das Kantenband-Management-System der Fa. HOMAG eingeführt werden. Dieses ermöglicht eine effiziente Lagerverwaltung, schnelles Auffinden benötigter Kantenbänder über pick-by-light sowie komfortables Handling beim Rüstwechsel. Im proto_lab wird aktuell ein den Anforderungen des durchgängigen Prozesses entsprechender Kantenbandlagerwagen konstruiert, der optisch dem Design des intelligenten Kommissioniercontainers nachempfunden ist. In diesen Wagen lässt sich später problemlos der HOMAG-Cube integrieren.

Flächenerweiterungs- und Modernisierungsarbeiten im proto_lab

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Die historisch gewachsenen fertigungstechnischen Labore der Fakultät für Holztechnik & Bau werden nach und nach zu einem ganzheitlichen, modernen Produktionsumfeld mit neuster Fertigungstechnik zur Demonstration, Simulation und Weiterentwicklung aktueller Produktionsmethoden umgebaut. Die bereits bestehende proto_lab-Laborfläche wird somit noch erweitert. In der veralteten „Schreinerei“ werden aktuell neue FTF-geeignete Fußböden verlegt. Alte Maschinen werden dann gegen modernere Anlagen ausgetauscht. Das Beschläge- und das Plattenlager erhalten ästhetische Verkleidungen.

Neue Impulse und Netzwerke für das ZiL auf der Digital-Kompetenz-Tagung an der FH Würzburg-Schweinfurt

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Von 3.-4.März besuchten einige Mitarbeiter des Zentrums für integrative Lehre die Digital-Kompetenz-Tagung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. In spannenden Vorträgen und praktischen Workshops konnte man nicht nur erfahren, welche „Digitalisierungs“-Projekte an anderen Hochschulen laufen, sondern sich auch mit Berufsschulen oder Unternehmensvertretern austauschen. Besonders interessant war die Führung durch die „C-Factory“ der Fakultät Maschinenbau der FH WS (http://cfactory.fhws.de/index.php), welche dem proto_lab gar nicht so unähnlich ist. Der Ansatz, Studierende in praktischen Lehrveranstaltungen „hands-on“ an neue Lehrinhalte heranzuführen sowie der verstärkte Fokus auf die Selbstlernkompetenz zeigte sich auch in weiteren Formaten, etwa der Wissenswerkstatt Schweinfurt (https://www.wiwe-sw.de/), wo LEGO Mindstorm Roboter programmiert werden, bis hin zur Teilnahme an der World Robot Olympiad. Auch wurden Onlinelehrmodule vorgestellt, die den Studierenden in selbstorganisierter agiler Teamarbeit ermöglichen, technische und betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse in digitaler Form abzubilden und dadurch die Komplexität dahinter besser zu verstehen. Alles in allem eine sehr bereichernde Tagung!

Neue Ideen für das Zentrum der integrativen Lehre – Impulse aus der Klausurtagung der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen

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Erstmals tagten ProfessorINNen, Mitabeiter/innen und StudentINNen der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen gemeinsam außerhalb der Hochschulräumlichkeiten, um neue Ansätze für die zukünftige Ausrichtung des Bachelorstudiengangs WI zu erarbeiten. Ein klarer Fokus lag dabei auf einer fächerübergreifenden ganzheitlichen Ausbildung, die die Studierenden bestmöglich auf die Lösung komplexer Problemstellungen vorbereitet – mit vielen Möglichkeiten zum (agilen) Selber Tun und Ausprobieren. Weitere Schwerpunkte waren die Themen Nachhaltigkeit, Internationalität sowie (Schul-) Marketing und Social Media.