proto_lab entwickelt eigenen Kantenbandlagerwagen zur Umsetzung eines Kantenband-Management-Systems

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Einhergehend mit der Beschaffung der neuen Kantenanleimmaschine soll im proto_lab nun auch das Kantenband-Management-System der Fa. HOMAG eingeführt werden. Dieses ermöglicht eine effiziente Lagerverwaltung, schnelles Auffinden benötigter Kantenbänder über pick-by-light sowie komfortables Handling beim Rüstwechsel. Im proto_lab wird aktuell ein den Anforderungen des durchgängigen Prozesses entsprechender Kantenbandlagerwagen konstruiert, der optisch dem Design des intelligenten Kommissioniercontainers nachempfunden ist. In diesen Wagen lässt sich später problemlos der HOMAG-Cube integrieren.

Flächenerweiterungs- und Modernisierungsarbeiten im proto_lab

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Die historisch gewachsenen fertigungstechnischen Labore der Fakultät für Holztechnik & Bau werden nach und nach zu einem ganzheitlichen, modernen Produktionsumfeld mit neuster Fertigungstechnik zur Demonstration, Simulation und Weiterentwicklung aktueller Produktionsmethoden umgebaut. Die bereits bestehende proto_lab-Laborfläche wird somit noch erweitert. In der veralteten „Schreinerei“ werden aktuell neue FTF-geeignete Fußböden verlegt. Alte Maschinen werden dann gegen modernere Anlagen ausgetauscht. Beschläge- und Plattenlager erhalten ästhetische Verkleidungen. Das Beschlägeregal ist mittlerweile voll digitalisiert und kann über die proto_lab-App verwaltet werden.

Neue Impulse und Netzwerke für das ZiL auf der Digital-Kompetenz-Tagung an der FH Würzburg-Schweinfurt

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Von 3.-4.März besuchten einige Mitarbeiter des Zentrums für integrative Lehre die Digital-Kompetenz-Tagung an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. In spannenden Vorträgen und praktischen Workshops konnte man nicht nur erfahren, welche „Digitalisierungs“-Projekte an anderen Hochschulen laufen, sondern sich auch mit Berufsschulen oder Unternehmensvertretern austauschen. Besonders interessant war die Führung durch die „C-Factory“ der Fakultät Maschinenbau der FH WS (http://cfactory.fhws.de/index.php), welche dem proto_lab gar nicht so unähnlich ist. Der Ansatz, Studierende in praktischen Lehrveranstaltungen „hands-on“ an neue Lehrinhalte heranzuführen sowie der verstärkte Fokus auf die Selbstlernkompetenz zeigte sich auch in weiteren Formaten, etwa der Wissenswerkstatt Schweinfurt (https://www.wiwe-sw.de/), wo LEGO Mindstorm Roboter programmiert werden, bis hin zur Teilnahme an der World Robot Olympiad. Auch wurden Onlinelehrmodule vorgestellt, die den Studierenden in selbstorganisierter agiler Teamarbeit ermöglichen, technische und betriebswirtschaftliche Geschäftsprozesse in digitaler Form abzubilden und dadurch die Komplexität dahinter besser zu verstehen. Alles in allem eine sehr bereichernde Tagung!

Neue Ideen für das Zentrum der integrativen Lehre – Impulse aus der Klausurtagung der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen

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Erstmals tagten ProfessorINNen, Mitabeiter/innen und StudentINNen der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen gemeinsam außerhalb der Hochschulräumlichkeiten, um neue Ansätze für die zukünftige Ausrichtung des Bachelorstudiengangs WI zu erarbeiten. Ein klarer Fokus lag dabei auf einer fächerübergreifenden ganzheitlichen Ausbildung, die die Studierenden bestmöglich auf die Lösung komplexer Problemstellungen vorbereitet – mit vielen Möglichkeiten zum (agilen) Selber Tun und Ausprobieren. Weitere Schwerpunkte waren die Themen Nachhaltigkeit, Internationalität sowie (Schul-) Marketing und Social Media.

Regionale Politiker besichtigen das proto_lab-Labor

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Im Rahmen einer Veranstaltung für das Hochschul-Kuratorium besuchten regionale Politiker das proto_lab-Labor und zeigten sich beeindruckt vom dort ansässigen neuen Zentrum der integrativen Lehre, welches das Themenfeld „Digitalisierung in der Produktion“ in die Hochschullehre aufnimmt.

Neues Lehrmodul „IoT-cyber-physische Systeme“ zum Wintersemester 2019/20 gestartet

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Studierende aus den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Holztechnik lernen in praktischen Anwendungsbeispielen einfache Kleinstrechner zu programmieren und diese mit verschiedenen Prozessteilnehmern (z.B. LEDs für pick by light-Anwendungen) dezentral zu vernetzen. Erarbeitet wurde das Modul im Rahmen des neuen Zentrums für integrative Lehre, welches aus dem fakultätsübergreifenden Projekt proto_lab entstanden ist.

Projektabschluss und Zukunftsausblick

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Am 9.10.2019 kamen die Industriepartner und das proto_lab-Team ein letztes Mal zusammen, um das äußerst erfolgreiche Projekt offiziell abzuschließen. Die Partnerunternehmen zeigten sich begeistert von der erbrachten Leistung des Teams, welche nicht zuletzt deshalb möglich war, weil große Freiräume zum kreativen Tun ermöglicht wurden. Das Team selbst machte für den Projekterfolg neben inhaltlichen und organisatorischen Freiräumen (auch mal „spinnen“ dürfen / ganz anders denken – losgelöst von strengen hierarchischen Strukturen) vor allem das fachübergreifende Zusammenarbeiten im Team verantwortlich. Agile Arbeitsmethoden mit größtmöglicher Transparenz und ständigem Austausch führten letzendlich auch zu einer wertvollen persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung („über den eigenen Tellerrand hinausblicken“). Die LIGNA-Besucher zeigten sich in erster Linie beeindruckt vom komplett durchgängigen Prozess, den sie „so auf der ganzen Messe nicht noch einmal gesehen haben“ (Zitat eines Besuchers). Attraktiv war für viele auch der modulare Aufbau, der eine schrittweise Einführung zunächst einzelner Elemente erlaubt, ohne sofort alle Abläufe auf einmal ändern zu müssen. Die proto_lab-App hat hier besonders viele Unternehmen angesprochen, weshalb die HOMAG AG diese App nun branchenspezifisch zum verkaufsfähigen Softwareprodukt für die konkrete Anwendung in holzverarbeitenden Betrieben weiterentwickelt hat. Auch im Bereich der Robotik führten einige im Rahmen des proto_lab-Projekts durchgeführten studentischen Projekt- und Abschlussarbeiten zu vergüteten Erfindungsmeldungen. Profitieren sollen vom proto_lab aber nicht nur (regionale) Unternehmen, die sich an der Technischen Hochschule praxisnahe Anregungen für eigene Digitalisierungsvorhaben holen, sondern auch die Hochschule selbst. Die Projektergebnisse fließen nun – konzipiert von einem neuen „Zentrum der integrativen Lehre“ – Schritt für Schritt in die Lehre ein, um die Studierenden praxisbezogen und mit agilen Methoden für die Herausforderungen der Digitalisierung zu rüsten. Zum Wintersemester 2019/20 startete in den Studiengängen Wirtschaftsingenieurwesen und Holztechnik nun eine neue praktische Lehrveranstaltung zum Thema „IoT – cyber-physische Systeme“: Studierende lernen hier durch selbständiges Ausprobieren, wie man Prozessteilnehmer (z.B. Auftragsdaten, Kommissionierwagen und Scanhandschuh) durch die Integration …